Meine Erfahrung mit Lichttherapie: von meiner dunklen Wohnung zu einem echten Wandel im Alltag

Dass mich Lichttherapie heute so sehr beschäftigt, liegt ganz einfach daran, dass ich sie gebraucht habe.

Ich bin nicht durch ein Buch oder eine Werbung darauf gestoßen, und auch nicht, weil sie gerade im Trend lag. Alles fing viel konkreter an, nämlich in meiner Wohnung!

Leben in einer dunklen Wohnung...

Mehrere Jahre lang habe ich in einer Wohnung mit sehr wenig Tageslicht gelebt. Selbst im Hochsommer blieb sie dunkel: Weil die Sonne im Sommer höher steht, schien sie nicht direkt in die Haupträume. Am Ende gab es zwischen Winter und Sommer kaum einen Unterschied.

Mit der Zeit schlug mir das auf die Stimmung, und ich bemerkte einiges an mir:

  • anhaltende Müdigkeit;
  • allgemein wenig Energie;
  • schwierige Nächte, die nicht erholsam waren;
  • morgens nach dem Aufwachen ein Gefühl wie „Nebel im Kopf“.

Das alles schlich sich langsam ein, und ich fand mich irgendwann damit ab, weil ich dachte, das sei normal. Rückblickend ist mir klar geworden, wie stark der Lichtmangel meinen Zustand beeinflusst hat. Mitten am Tag das Licht anlassen zu müssen, war keine befriedigende Lösung.

Meine erste Lösung: die Wohnung heller machen

Bevor ich an Lichttherapie dachte, wollte ich das Vorhandene verbessern und habe meine komplette Wohnung neu gestrichen. Damals waren die Wände in eher dunklen Tönen gehalten: Beige, Lavendel... Optisch gemütlich, aber nutzlos, um Licht zu reflektieren.

Meine Tageslichtlampe Beurer TL35
Meine Tageslichtlampe Beurer TL35, mein erster Kauf für die Lichttherapie

Ich habe alle Räume weiß gestrichen. Und der Unterschied war beeindruckend:

  • mehr Helligkeit;
  • die Räume wirkten größer;
  • eine optisch leichtere Einrichtung.

Trotz dieser Verbesserung, die ich vor allem am Anfang gespürt habe, blieb das Tageslicht aber zu schwach.

Wie ich die Lichttherapie entdeckt habe

Genau zu diesem Zeitpunkt habe ich angefangen, mich für Lichttherapie zu interessieren.

Anfangs war ich skeptisch und hielt das eher für ein Marketing-Gadget. Eine Lampe, die die Sonne ersetzt? Dann habe ich mich richtig in das Thema eingelesen und eine ziemlich intensive Recherchephase hinter mich gebracht. Wenn mich ein Thema packt, will ich es bis ins Detail verstehen und kann ganze Tage damit verbringen, um Licht ins Dunkel zu bringen (verstanden? 😁). Ich habe mir also jede Menge angeschaut:

  • Lampenvergleiche;
  • Nutzertests;
  • Fachforen;
  • Kundenbewertungen;
  • technische Daten (Lux, UV, Abstand...).

Kurz gesagt: Stunde um Stunde habe ich Informationen ausgewertet, die sich manchmal widersprachen.

Der Kauf meiner ersten Tageslichtlampe

Nach langer Suche habe ich mich schließlich für eine bestimmte Lampe entschieden.

Mein Ziel war einfach:

  • genug Lichtstärke;
  • ein kompaktes Format;
  • eine einfache Anwendung im Alltag.

Ich habe diese Lampe jahrelang genutzt und verwende sie ab und zu noch heute.

Meinen ausführlichen Test findest du hier: meine Meinung zur Tageslichtlampe, die ich nutze .

Meine tägliche Routine mit der Lampe

Die Lampe wurde sehr schnell Teil meiner Morgenroutine. Jeden Morgen 20 bis 30 Minuten, während ich arbeite. Und manchmal sogar im Bett, bevor ich aufstehe.

Die Effekte haben sich nach und nach gezeigt. Nicht sofort, aber von Tag zu Tag ziemlich deutlich.

Die ersten Effekte, die ich bemerkt habe

Das ist meine persönliche Erfahrung, aber das konnte ich beobachten:

  • leichteres Aufwachen;
  • ein Gefühl von Energie, das mir lange gefehlt hatte;
  • weniger Müdigkeit;
  • bessere Konzentration, vor allem morgens.

Keine Zauberei, aber eine Verbesserung, die deutlich genug war, um die Lampe regelmäßig weiter zu nutzen. Und mir wurde bewusst, wie wichtig Licht in meinem Alltag ist.

Alle Effekte, die ich beobachtet habe, beschreibe ich hier: die Wirkung der Lichttherapie aus meiner Erfahrung .

Warum ich mir danach eine Lichttherapiebrille gekauft habe

AYO Brille beim Laden
Mein PC lädt meine AYO Brille auf

Lange hat mir die Lampe gereicht. Irgendwann hatte ich aber keine Lust mehr, immer in ihrer Nähe bleiben zu müssen, damit sie wirkt.

Die Idee hat mich neugierig gemacht: das Licht direkt ins Blickfeld bekommen und trotzdem in Bewegung bleiben. Ich habe mehrere Monate gezögert, bevor ich mich getraut habe. Am Ende konnte ich nicht widerstehen... und ich bereue es kein bisschen!

So nutze ich die Brille im Alltag

Anders als die Lampe lässt mir die Brille völlige Freiheit. Deshalb hat sie sich viel leichter in meinen Alltag eingefügt.

Ich trage sie:

  • bei der Arbeit am Computer;
  • beim Lesen;
  • morgens, während ich mich fertig mache.

Mein ausführlicher Erfahrungsbericht: meine Meinung zu Lichttherapiebrillen .

Lampe oder Brille: mein Eindruck, nachdem ich beides genutzt habe

Da ich beide Lösungen über lange Zeit genutzt habe, kann ich sagen: Sie ergänzen sich.

  • Die Lampe: ideal für eine feste Routine
  • Die Brille: perfekt, wenn du unterwegs bist

Einen ausführlichen Vergleich findest du hier: Lichttherapiebrille vs. Tageslichtlampe: mein Vergleich aus der Praxis .

Wirkt Lichttherapie wirklich?

Das ist wohl die wichtigste Frage. Und meine Antwort ist einfach: ja... aber anders, als man denkt.

Sie ist kein Wundermittel. Sie wirkt nicht sofort. Bei regelmäßiger Anwendung unter guten Bedingungen habe ich aber einen klaren Unterschied gespürt.

Vor allem bei:

  • der Energie am Morgen, ohne den Nebel im Kopf;
  • einem regelmäßigeren und besseren Schlaf;
  • meiner Konzentration.

Eine ausführliche Bilanz findest du hier: Wirkt Lichttherapie wirklich? Meine Erfahrung nach der Anwendung .

Meine Bilanz heute

Rückblickend war es eine der einfachsten und nützlichsten Veränderungen, Lichttherapie in meinen Alltag einzubauen.

Vor allem, wenn man in einer lichtarmen Umgebung lebt.

Heute nutze ich meine Lampe gelegentlich und meine Brille jeden Tag.

Wo du anfangen solltest, wenn Lichttherapie neu für dich ist

Wenn du gerade recherchierst, empfehle ich dir diese Reihenfolge:

Damit hast du schon ein sehr konkretes Bild davon, was zu dir passen könnte. Lampe und Brille zu besitzen, ist sicher ideal, geht aber ganz schön ins Geld. Zum Glück kannst du die richtige Wahl treffen, sobald du gut informiert bist und weißt, was du brauchst!